Sehensvürdigkeiten von Fertőrákos      

Der Pranger
Adresse: Fertőrákos Fő utca 139.

Im Zentrum der Siedlung findet man den letzten im öffentlichen Platz befindlichen Pranger aus dem 17. Jahrhundert, was bestätigt, dass das Bistum dem Bauernvolk nicht nur Verpflichtungen aufgelegt hat, sondern auch Privilege für sie gesichert hat. Der in unserem Land alleinstehender Pranger ist ein Andenken an die selbstständige Gerichtsbarkeit unserer Siedlung. Die Gemeinde hatte am Marktplatz einen Kerker – dieser Markt lag zwischen dem Gemeindehaus und der herrschaftlichen Mühle, aber ohne Pranger. Die Gemeinde hat im 16. Jahrhundert Anfang der 30-igen Jahren ein neues Gefängnis bauen lassen, genauso am Marktplatz, doch dieses lag unter der Erde, darauf stellte es einen Turm, welcher nichts anderer war als der heute noch stehender Pranger. Es ist sicher, dass man im Jahre 1628 die Sträflinge zu einer Ulme gebunden hat neben dem alten Gefängnis. Das neue Gefängnis und den Pranger hat die Leitung der Gemeinde benutzt, sie versiegelten mit Hilfe der Kapitäne die Ausschreitungen, oder verurteilten sie auf dem Pranger. Aus den drei konzentrischen Kreisen stehender Steinpflaster ragt die prismatische Steinsäule hinaus. Das obere Drittel von der Steinsäule ist zylinderartig, welches ein zergliederter Rand abschließt und eine Pyramide krönt welches in einer Kugel endet. Am oberen Teil der Säule hängt das Wappen von Kroisbach.