Sehensvürdigkeiten von Fertőrákos     

Bischofspalast
Adresse: 9421 Fertőrákos, Fő u. 153.

 

Der aus dem Altertum stammender, später in Barock stil umbauter, danach im 20. Jahrhundert zu Grunde gehender Palast wurde nach der Wende völlig staatlicher Eigentum. Die heutige Palastform gewann es im letzten drittel des 17. Jahrhunderts bis Mitte 18. Jahrhundert als ein Bauergebnis von drei bedeutenden Raaber Bischöfe. Die Mitte von der Hauptfassade hatten sie zu einem zierlichen Risalit geformt, über den Fenstern mit den Wappen der drei Architekten. In der Mitte in einem Barockrahmen der Wappen vom Keresztély Ágost. Rechts vom Széchényi György: auf einem Hügel mit weitgespreizten Flügeln ein Adler mit einem Lorbeerkranz im Schnabel, von links der Wappen von Graf Zichy Ferenc :aus fünfzackiger Krone ausgezeichnete Hirschgeweihe umzingeln ein Kreuz. Der Risalit schließt ein statuegeziertes Tympanon , auf der Spitze eine Vase, auf beiden Seiten allegorische Frauengestalten , welche den von der Vase aus wachsenden Blumenkranz halten. Beim Treppenhaus entlang gelangen wir in dem Prunksaal, in dem man am Plafond das Bild von dem österreichischen Maler Caietano di Rosa sieht.

Eingehender: János Bán Die Politische wirtschaftliche geistliche und kulturelle Geschichte von Fertőrákos.